WEBVTT

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Umweltprobleme am Oberrhein, das war das Thema der Sommeruniversität,

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die in der letzten Woche in Bad Herrenalp stattfand.

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Eukor, der Zusammenschluss der sieben Oberrhein-Universitäten von

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Basel bis Karlsruhe, hat Wissenschaftler, Studierende und

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Kommunalpolitiker eingeladen, über Probleme der Nachhaltigkeit in der

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Region zu diskutieren.

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Wenn man sich die Begrenzung dieses geografischen Raumes anguckt, mit

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Jura, Vogesen und Schwarzwald, dann erkennt man sehr schnell, dass es

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sehr viel mehr Sinn macht, wenn also Basel, Baden und das Elsass,

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Probleme des Grundwassers, Siedlungsströme und so weiter, gemeinsam

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angeht, als jetzt jeweils nach Paris, nach Bern und nach Berlin zu

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schauen.

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Bernd Kalaminus ist Geschäftsführer des deutsch-französischen

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Instituts für Umweltforschung an der Uni Karlsruhe.

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Mit einem Ableger in Straßburg ist das Institut selbst ein gutes

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Beispiel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region.

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Und auch die erste Sommer-Universität der oberrheinischen Hochschulen

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stand unter diesem Motto.

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Umweltschutz braucht intensive Zusammenarbeit über Sprach- und

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Fächergrenzen hinweg.

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Wir wollen nicht sehr tief in fachliche Details, wir wollen eigentlich

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den Leuten, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen, die

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Möglichkeit vermitteln, sich ein Gesamtbild zu machen und eben nicht

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nur ihren Aspekt zu betrachten, sondern eben das Problem in seiner

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ganzen Breite zu erfassen und möglichst eben auch innerhalb dieser

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Woche dann Vorschläge zu machen, wie man die überlegten Projekte

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konkret besser ausführen könnte.

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Beispielsweise der Flächenverbrauch in der Region.

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Zwölf Hektar werden allein in Baden-Württemberg jeden Tag versiegelt,

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asphaltiert oder zubetoniert.

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Für Wiebke Güldenzoff, Umweltexpertin an der Uni Basel, ein Problem

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vor allem für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Zukunft.

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Landwirtschaftlich hochqualitative Flächen werden für neue Siedlungs-

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und Verkehrsflächen verbraucht.

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Diese Flächen stehen dann zukünftig nicht mehr für eine

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landwirtschaftliche Produktion zur Verfügung.

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Es wird immer schwieriger, die Bevölkerung mit regionalen Produkten

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über kurze Transportwege zu versorgen.

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Gleichzeitig haben wir einen Verlust von großen Flächen durch

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Verwüstung, Versalzung, Verarmung, insbesondere in südlicheren

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Ländern.

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Und es ist zukünftig auch von Vorteil, derartige gute Böden auch zu

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reservieren für zukünftige Produktionen.

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Stefan Fuchs, Universität Karlsruhe

