WEBVTT

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Fast jeden Tag laufe ich hier auf dem Weg von der Uni zum Marktplatz

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zur Bahn am Schloss vorbei.

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Doch seit ein, zwei Monaten ist hier etwas anders.

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Vor dem Eingang des Schlosses hängt eine riesige, pinke Kuckucks-Uhr

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mit ausgestreckter Zunge, wo man meinen könnte, die verschlingt ja

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jeden, der sich hier in Richtung Schloss bewegt.

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Und seit diese Uhr da hängt, frage ich mich, was soll das eigentlich?

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Jetzt habe ich hier jemanden neben mir, der mir das endlich näher

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erklären kann, nämlich Oliver Senger.

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Er ist Kurator der großen Landesausstellung Baden 900 Jahre hier im

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Schloss in Karlsruhe.

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Ja, und Herr Senger, was hat es denn nun mit dieser XXL-Kuckucks-Uhr

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auf sich?

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Ja, natürlich, Kuckucks-Uhr ist natürlich ein Thema Badens.

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Und wenn man sich mit badischer Geschichte auseinandersetzt, dann

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kommt man natürlich unweigerlich auch auf die Kuckucks-Uhr, die auch

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dann in der Ausstellung drin Thema ist.

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Und um, sagen wir mal, davon etwas auch nach außen zu tragen, sieht

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man hier vor dem Schloss, 18 Meter hoch, eine überdimensionale

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Kuckucks -Uhr.

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Die Kuckucks-Uhr ist ein Werk des in Offenburg lebenden und

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arbeitenden Künstlers Stefan Strumpel, selber ein Badener, der sich

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ganz gerne mit solchen Baden-Klischees auseinandersetzt, in ganz

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witziger, ironischer, moderner Art und Weise.

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Und so kam es eben zu dieser Kuckucks-Uhr.

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Und ergänzend dazu, es gibt im Moment auch neben unserer Ausstellung

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hier am Schloss zu Stefan Strumpel eine eigene Ausstellung im Museum

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beim Markt und demnächst auch in unserer Außenstelle in Neuenbürg eine

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weitere Strumpel-Ausstellung.

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Dann gehen wir jetzt mal durch die Kuckucks-Uhr hindurch, trauen wir

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uns mal durch den Schlund und gehen mal ins Schloss rein und schauen,

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was es bei der großen Landesausstellung 2012 hier im Schloss sonst so

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alles zu sehen gibt.

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Ja, von der roten Zunge führt uns jetzt ein roter Teppich direkt zum

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ersten wichtigen Ausstellungsstück hier in der Ausstellung, nämlich

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eine Urkunde.

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Aber nicht nur eine Urkunde, sondern eine ganz besondere.

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Ja, das ist nämlich die Urkunde, die überhaupt den Anlass liefert für

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das Landesjubiläum in diesem Jahr und damit auch für unsere

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Landesausstellung.

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Nämlich in dieser Urkunde, die wir hier sehen, wird zum allerersten

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Mal der Titel Markgraf von Baden genannt.

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Und das ist für uns eben der Aufhänger gewesen, weil wir sagen, von

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diesem Datum und von dieser erstmaligen Nennung geht überhaupt

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badische Landesgeschichte aus.

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Also das ist ja quasi die Geburtsurkunde Badens.

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Eine wichtige Frage hier im Museum ist auch, was den Badener so

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ausmacht.

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Da gibt es auch das ein oder andere Klischee und das schauen wir uns

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jetzt gleich mal im nächsten Ausstellungsraum an.

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Die Kuckucksuhren, die verfolgen uns heute irgendwie, denn wir stehen

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jetzt vor einer ganzen Wand voller Kuckucksuhren.

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Die Kuckucksuhr ist ja auch so ein Klischee des Schwarzwaldes.

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Was gibt es denn da sonst noch alles, Herr Senger?

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Es gibt natürlich den Bollenhut vorneweg, der auch so, sagen wir mal,

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als das Typische für den Schwarzwald angesehen wird.

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Und das ist auch ein Klischee, weil tatsächlich der Bollenhut

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überhaupt nur in drei Gemeinden des Schwarzwalds getragen wird.

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Und ähnlich verhält es sich auch eigentlich mit der Schwarzwälder

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Kuckucksuhr.

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Wo man auch gemeinhin annimmt, dass die schon immer so aussah, wie man

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sie heute kennt in ihrer typischen Form, die wir auch hier auf der

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Wand sehen.

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Und das ist tatsächlich nicht so, denn die Kuckucksuhr in der Form,

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wie wir sie heute kennen, wie sie heute verbreitet ist, ist

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tatsächlich erst so rund 150 Jahre alt.

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Und vorher sah die Kuckucksuhr nämlich auch mal ganz anders aus.

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Und dafür haben wir auch ein Beispiel hier in der Ausstellung.

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Eine sogenannte Lackschilduhr, also eine Uhr mit einem bemalten

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Uhrschild.

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Erst vor 150 Jahren etwa hat sich das geändert, weil diese Uhrenformen

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waren da nicht mehr populär.

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Die Schwarzwälder mussten sich was Neues einfallen lassen, haben nach

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neuen Entwürfen gesucht für die Kuckucksuhr und so ist eben die

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heutige Form entstanden.

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Neben diesem Erfindergeist der Kuckucksuhr wurde noch mehr erfunden,

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sehen wir hier auf der anderen Seite.

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Nämlich die Schwarzwälder waren auch sportlich aktiv, beziehungsweise

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wollten sich beim Sport ein bisschen erleichtern und da gab es eine

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tolle Erfindung.

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Ja, der Skilift, der ist nämlich auch im Schwarzwald erfunden worden,

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da können wir gleich mal hingehen.

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Also der Schwarzwald ist so im Laufe des 19.

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Jahrhunderts für den Tourismus erschlossen worden.

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Es ging zunächst los mit Sommerurlaubern und dann so um die

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Jahrhundertwende dann auch massiv mit Winterurlaubern und in diesem

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Umfeld ist dann tatsächlich im Schwarzwald auch der Skilift

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entstanden.

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In Schollach, in der Nähe von Titisee-Neustadt gelegen, da gab es den

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Herrn Winterhalder, der dort eine Gaststätte mit Fremdenzimmern

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unterhalten hat und ja, er hatte da auch Chorgäste dabei, die

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lungenkrank waren, die also Probleme hatten, den eigentlich relativ

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flachen Hang mit ihren Skiern und Schlitten zu erklimmen und um denen

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eine Erleichterung zu verschaffen, hat er einen Lastenaufzug umgebaut

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zu einem Ski- und Schlittenlift und clever wie er war, dass sich das

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gleich patentieren lassen und zwar nicht nur in Deutschland, sondern

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europaweit.

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Es gibt also Patente aus Österreich, aus Norwegen, was wir hier sehen,

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auch aus der Schweiz.

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Also hier ist es nicht so, dass die Schweizer es erfunden haben,

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sondern ein Schwarzwälder.

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Nach dem Ende des eigenständigen Landes Baden ist hier in der

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Ausstellung 900 Jahre Baden noch längst nicht Schluss.

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Da geht es nämlich noch mit einigen interessanten Ausstellungsstücken

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weiter.

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Ja, natürlich ist die badische Geschichte nicht 1952 zu Ende gewesen.

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Natürlich ist Baden in den Köpfen vieler Menschen immer noch sehr

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lebendig.

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Und dann natürlich auch ganz wichtig war uns, dass auch der Besucher

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selbst zu Wort kommen sollte am Ende dieser Ausstellung.

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Weil eben Baden noch so präsent ist in der Köpfe vieler Leute, haben

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wir gesagt, Leute, erzählt uns doch eure badische Geschichte und das

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können die Leute hier tun und werden damit auch Teil der Ausstellung.

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Und wie funktioniert das dann?

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Ich sehe hier so eine Box.

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Was kann man da alles machen damit?

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Also das ist unsere sogenannte Baden-Box, ist eine Video

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-Aufzeichnungskabine, die auch völlig selbstständig zu bedienen ist.

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Der Besucher kann sich da reinsetzen, drückt auf einen Knopf.

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Dann wird von ihm eine halbminütige Aufzeichnung angefertigt, wo er

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uns alles sagen kann, was ihm zu Baden so einfällt.

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Ja, und eine gute Auswahl davon wird in die Abschlusswand der

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Ausstellung dann integriert und bildet dann quasi auch das

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Abschlussbild dieser großen Landesausstellung.

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Also erst steigt man durch die Kuckucksuhr und dann zum Schluss steigt

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man in die Baden-Box.

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Dann mache ich doch das jetzt auch gleich mal.

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Vielen Dank, Herr Senger, dass Sie mich hier geführt haben durch die

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Ausstellung.

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Eine sehr interessante Sache, 900 Jahre Baden in wenigen Schritten zu

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durchgehen.

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Wirklich lohnenswerte Ausstellung hier im Schloss und damit zurück ins Studio.

