WEBVTT

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Mit dem Zug zur Straßenbahn, ohne Wartezeiten umsteigen in einen

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Mietwagen oder auf ein geliehenes Fahrrad, so entspannt könnte der

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alltägliche Weg zur Arbeit für viele im Großraum Karlsruhe schon bald

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aussehen.

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Mit 7 Millionen Euro Förderung vom Land und der Europäischen Union

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will der Karlsruher Verkehrsverbund KVV zu einem der

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fortschrittlichsten Mobilitätsanbieter der Republik werden.

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Das Projekt RegioMove soll Mobilität zur Dienstleistung machen, die

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man bequem über eine App zu Hause buchen und bezahlen kann.

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Im Dezember fiel der Startschuss.

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Das Projekt RegioMove antwortet auf einen Megatrend in der Mobilität.

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Weder dem eigenen Auto noch Bussen und Bahnen allein, sondern einer

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möglichst komfortablen Kombination aller möglichen Verkehrsmittel

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gehört die Zukunft.

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Reisen als Dienstleistung, bequem abrufbar über eine Smartphone-App.

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Sie können über diese App Ihren Fahrtwunsch eingeben.

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Anhand der tatsächlichen Situation wird dann diese App die optimalen

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Verkehrsmittel errechnet, die Kombination der Verkehrsmittel und Sie

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bekommen dann eine Routenempfehlung.

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Das könnte dann so aussehen, dass Sie gesagt bekommen, fahren Sie mit

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Ihrem Auto zum nächsten Port, steigen Sie dort um in der Straßenbahn,

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fahren Sie an den nächsten Port und dann die letzte Etappe mit dem

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Leihrad, dass Sie sich auch an dem Port dann eben ausleihen können und

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an Ihrem Arbeitsort oder wo immer Sie auch hinwollen zurückgeben

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können.

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Sie haben den Zugang über die App und die Abrechnung folgt dann auch

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automatisch entweder am Ende der Fahrt oder idealerweise am Ende eines

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Monats, dass Sie dann eine Monatsabrechnung bekommen.

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Dr. Martin Kagerbauer erforscht das Mobilitätsverhalten am Karlsruher

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Institut für Verkehrswesen.

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Dort werden wissenschaftliche Grundlagen für RegioMove entwickelt,

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beispielsweise wo Haltestellen zu sogenannten Ports werden sollten.

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Das ist einfach ein Ort, wo man zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln

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wechseln kann.

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Also dort steht zum Beispiel ein Carsharing-Auto, dort könnte ein

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Leihrad stehen.

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Dort ist es natürlich essentiell, dass auch öffentlicher Verkehr

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angeboten wird, aber es geht auch über andere Dienstleistungen, dass

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dort vielleicht auch eine Parkstation steht, vielleicht ein Geschäft,

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wo man kleine Einkäufe tätigen kann, um auch Mobilität zu vermeiden

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bzw.

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zu bündeln.

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Ein Bereich, wo Mobilitätsoptionen vorhanden sind, aber auch wo

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Angebote vorhanden sind, um es den Kunden leichter zu machen, sich zu

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bewegen bzw.

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seine Aktivitäten durchzuführen.

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Eine möglichst realistische Computersimulation der Bewegungsprofile

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von gut einer Million Menschen im Großraum Karlsruhe hilft bei der

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Planung.

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Wir modellieren das Verhalten jetzt, wie die Leute unterwegs sind,

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unterstellen Zukunftsszenarien, wie die Leute unterwegs sein werden

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und letztendlich implementieren wir in unsere Software diese Ports, um

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zu sehen, an welchen Stellen diese Ports häufig genutzt werden, wo sie

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geeignet sind und wo sie den meisten Nutzen bringen.

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Und dafür sind wir in der Forschung hier in diesem Projekt betraut.

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Stefan Fuchs, Karlsruher Institut für Technologie

