WEBVTT

00:00.620 --> 00:04.860
Dieses Video trägt die Überschrift Die Verteilung der Anzahl freier

00:04.860 --> 00:06.720
Fächer im Fächermodell.

00:08.620 --> 00:12.560
Diesem Modell liegt eine begriffliche Vorstellung zugrunde.

00:13.940 --> 00:18.520
Und zwar stellt man sich vor, dass der Reihe nach in unabhängiger

00:18.520 --> 00:25.400
Folge Teilchen, was immer Teilchen sind, rein zufällig auf n Fächer

00:25.400 --> 00:26.200
verteilt werden.

00:27.780 --> 00:32.420
Man kann sich hier viele konkrete Fälle vorstellen, wie zum Beispiel

00:32.420 --> 00:33.360
das Würfeln.

00:34.720 --> 00:39.620
Beim Würfeln kann man die Augenzahl interpretieren als ein Teilchen,

00:39.740 --> 00:43.080
das man in das Fach J legt, wenn die Zahl J gewürfelt wird.

00:43.960 --> 00:48.600
Die Fächer könnten die Tage des Jahres sein und die Teilchen Personen

00:49.200 --> 00:53.820
und man fragt eine Person nach ihrem Geburtstag und legt dann ein

00:53.820 --> 00:58.260
Teilchen in das entsprechende Fach, wobei Fach 1 dem 1.

00:58.400 --> 01:02.320
Januar entspricht und Fach 365 dem 31.

01:02.620 --> 01:06.140
Dezember, wenn wir annehmen, dass es kein Schalcher ist.

01:07.340 --> 01:11.700
Wir könnten uns aber auch vorstellen, dass die Teilchen Elemente einer

01:11.700 --> 01:17.140
s -elementigen Menge sind und wenn ich dem ersten Teilchen das Fach J

01:17.140 --> 01:20.780
zuordne, dann kann ich das als Abbildung deuten.

01:21.880 --> 01:26.640
Der Funktionswert für dieses Element dieser s-elementigen Menge ist

01:26.640 --> 01:27.520
dann der Wert J.

01:29.060 --> 01:32.860
Wir sehen also, dass diese Vorstellung recht allgemein ist und die

01:32.860 --> 01:35.860
Frage, die wir hier angehen wollen, ist folgende.

01:37.280 --> 01:41.060
Mit welcher Wahrscheinlichkeit bleiben k Fächer unbesetzt?

01:43.380 --> 01:46.780
Ein wichtiger Spezialfall wäre hier k gleich 0.

01:47.400 --> 01:51.340
Das wäre die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit enthält jedes Fach

01:51.340 --> 01:52.740
mindestens ein Teilchen?

01:53.900 --> 01:57.920
Und gleichbedeutend damit ist eine vermeintlich schwerere Frage,

01:58.680 --> 02:04.160
nämlich mit welcher Wahrscheinlichkeit haben n-k Fächer je mindestens

02:04.160 --> 02:05.140
ein Teilchen?

02:07.080 --> 02:11.580
Das heißt die Frage nach der Verteilung der Anzahl der Fächer, die

02:11.580 --> 02:13.680
mindestens ein Teilchen aufweisen.

02:15.900 --> 02:20.520
Man sieht, dass ich am Anfang einige Dinge rot markiert habe.

02:22.080 --> 02:26.140
Und das soll andeuten, dass es hier grundsätzliche Fragen nach der

02:26.140 --> 02:27.000
Modellierung gibt.

02:27.120 --> 02:30.520
Und die Modellierung gilt ja als schwieriges Feld innerhalb der

02:30.520 --> 02:31.460
Stochastik.

02:31.680 --> 02:34.280
Wie würden wir das hier modellieren oder wie könnte man das

02:34.280 --> 02:34.800
modellieren?

02:35.460 --> 02:38.100
Wir setzen eine Menge an, Groß-Omega.

02:38.940 --> 02:42.820
Das ist der übliche Buchstabe für die Menge der möglichen Ergebnisse

02:42.820 --> 02:44.520
eines stochastischen Vorgangs.

02:45.740 --> 02:50.460
Und hier ist die Vorstellung, dass nacheinander, oben steht der Reihe

02:50.460 --> 02:53.640
nach, Teilchen in Fächer fallen.

02:54.480 --> 03:00.200
Insofern können wir diesen Vorgang beschreiben als Menge von s-Tupeln.

03:00.460 --> 03:02.480
Insgesamt gibt es s-Teilchen.

03:04.020 --> 03:08.600
Und ich sage ganz einfach, a1 ist die Nummer des Fachs, in das das

03:08.600 --> 03:09.740
erste Teilchen fällt.

03:09.740 --> 03:16.220
Entsprechend allgemein aL ist die Nummer des Faches, in das das

03:16.220 --> 03:17.440
älteste Teilchen fällt.

03:17.880 --> 03:21.180
Wir deuten also aL als Fach für das älteste Teilchen.

03:22.880 --> 03:28.200
Rein zufällig bedeutet, dass wir mit der Gleichverteilung auf Omega

03:28.200 --> 03:28.840
arbeiten.

03:29.640 --> 03:34.560
Und das beinhaltet auch diese Vorstellung von unabhängiger Folge.

03:36.300 --> 03:38.580
Wir definieren eine Menge aI.

03:39.580 --> 03:43.400
aI soll das Ereignis beschreiben, dass das Fach Nr.

03:43.420 --> 03:45.660
I kein Teilchen enthält.

03:46.460 --> 03:50.940
Und das sind diejenigen Ergebnis-Tupel, bei denen kein Teilchen in das

03:50.940 --> 03:51.790
i -te Fach gelangt.

03:52.640 --> 03:58.680
Das bedeutet, hier ist immer aL ungleich I für jedes L von 1 bis s und

03:58.680 --> 04:02.500
ich kann salopp formulieren, das ist das Ereignis, dass das Fach Nr.

04:02.540 --> 04:03.580
I frei ist.

04:05.300 --> 04:09.140
Jetzt modelliere ich die Anzahl der freien Fächer.

04:09.840 --> 04:12.080
Das ist natürlich eine zufällige Anzahl.

04:13.000 --> 04:17.140
Und wenn man das Wort Anzahl hört beim Modellieren, dann sollte man an

04:17.140 --> 04:20.440
Zählvariablen, an Indikatorsummen denken.

04:21.320 --> 04:26.500
Und es modelliert die Zählvariable x, wollen wir sie nennen, Summe der

04:26.500 --> 04:31.360
Indikatorvariablen der einzelnen Ereignisse aI, die Anzahl der freien

04:31.360 --> 04:31.680
Fächer.

04:31.680 --> 04:37.100
Jeder dieser Indikatoren ist 1, wenn das jeweilige Ereignis eintritt

04:37.100 --> 04:38.560
und ansonsten 0.

04:39.320 --> 04:41.720
Ich zähle hier die Zahl der freien Fächer.

04:42.380 --> 04:46.420
Und was ich suche, ist die Wahrscheinlichkeit, dass x den Wert k

04:46.420 --> 04:50.140
annimmt, dass es genau k-unbesetzte Fächer gibt.

04:52.860 --> 04:57.180
Das sieht recht kompliziert aus, aber es gibt eine schlagkräftige

04:57.180 --> 05:02.120
Formel, und das ist die Jordan-Formel, über die ich ein eigenes Video

05:02.120 --> 05:02.980
gemacht habe.

05:03.500 --> 05:06.940
Und dieses Problem kann sehr leicht mit dieser Jordan-Formel gelöst

05:06.940 --> 05:07.300
werden.

05:07.840 --> 05:11.780
Ich stelle die Jordan-Formel hier nochmal vor, als Satz.

05:12.760 --> 05:17.400
Es seien Ereignisse a1, a2 und so weiter an in einem

05:17.400 --> 05:22.860
Wahrscheinlichkeitsraum, ich schreibe kurz W-Raum, und x sei die

05:22.860 --> 05:25.720
Anzahl der eintretenden Ereignisse.

05:25.720 --> 05:28.640
Sie sehen hier eine Indikatorsumme.

05:30.100 --> 05:38.080
Wir setzen s0 gleich 1 und für jedes j zwischen 1 und n definieren wir

05:38.080 --> 05:39.100
eine Summe sj.

05:40.440 --> 05:47.900
Das ist die Summe der Wahrscheinlichkeiten der Schnitte von j dieser n

05:47.900 --> 05:48.660
Ereignisse.

05:50.260 --> 05:55.060
Die Summe erstreckt sich über alle j-elementigen Teilmengen der Menge

05:55.060 --> 06:00.040
der Zahlen von 1 bis n und sie enthält n über j Summanden.

06:00.860 --> 06:05.240
Die Jordan-Formel besagt, dass dann gilt, die Wahrscheinlichkeit, dass

06:05.240 --> 06:12.860
x gleich k ist, ist die Summe, j läuft von k bis n, minus 1 hoch j

06:12.860 --> 06:17.060
minus k mal j über k mal sj.

06:17.820 --> 06:20.700
Und das gilt für jedes k zwischen 0 und n.

06:22.480 --> 06:27.120
Wenn wir diese Formel anwenden wollen, müssen wir wissen, was die

06:27.120 --> 06:31.380
Wahrscheinlichkeit des Schnittes von j dieser n Ereignisse ist.

06:31.720 --> 06:33.700
Und in unserem Fall ist das sehr einfach.

06:35.220 --> 06:39.560
Nehmen wir feste Indizes i1, i2 usw.

06:39.720 --> 06:42.580
ij aus den Zahlen von 1 bis n.

06:43.260 --> 06:44.920
Das sind j verschiedene Zahlen.

06:45.780 --> 06:51.080
Nun diese Indizes markieren Fachnummern und hier steht nichts anderes

06:51.080 --> 06:56.140
als die Wahrscheinlichkeit, dass die Fächer mit den Nummern i1, i2

06:56.140 --> 06:56.860
usw.

06:57.000 --> 06:58.740
bis ij frei bleiben.

06:59.740 --> 07:05.900
Das bedeutet, keines der s Teilchen gelangt in eines dieser Fächer.

07:07.380 --> 07:09.280
Und was sind die günstigen Möglichkeiten?

07:10.580 --> 07:16.320
Ganz egal, welches diese Fachnummern sind, für jedes Teilchen gibt es

07:16.320 --> 07:21.160
nur n minus j günstige Fälle, denn j Fächer sind tabu.

07:22.160 --> 07:28.380
Da wir hier s Tupel betrachten, ist die Anzahl der günstigen Fälle n

07:28.380 --> 07:30.120
minus j hoch s.

07:31.680 --> 07:35.800
Insgesamt gibt es natürlich für jedes Teilchen n Fächer.

07:36.440 --> 07:41.200
Das bedeutet, die Anzahl der möglichen Ergebnisse ist n hoch s.

07:41.900 --> 07:44.100
Und wir haben ein Laplace-Modell.

07:45.700 --> 07:48.920
Ganz egal, wie wir also diese Zahlen i1 usw.

07:49.080 --> 07:53.480
bis ij herausgreifen, diese Wahrscheinlichkeit ist dieser Quotient.

07:54.120 --> 07:58.580
Und jetzt können wir die Formel von Jordan anwenden und erhalten, und

07:58.580 --> 08:02.800
zwar für jedes k im Bereich von 0, 1 usw.

08:02.960 --> 08:04.420
bis n minus 1.

08:05.240 --> 08:09.580
Man sieht sofort, der Fall k gleich n hat die Wahrscheinlichkeit 0,

08:09.880 --> 08:14.000
denn dann wären alle Fächer frei, aber wir verteilen ja Teilchen.

08:15.220 --> 08:19.440
Nun wir setzen ein, die Wahrscheinlichkeit, dass x gleich k ist, ist

08:19.440 --> 08:25.740
diese alternierende Summe j von k bis n minus 1 hoch j minus k mal j

08:25.740 --> 08:26.400
über k.

08:26.720 --> 08:31.700
Und jetzt wird es besonders einfach, denn das sj, was oben im Satz

08:31.700 --> 08:35.480
steht, hat die Eigenschaft, dass jeder Summand gleich ist.

08:35.960 --> 08:41.940
Und wir haben n über j Summanden, also ist das n über j mal die

08:41.940 --> 08:46.560
Wahrscheinlichkeit, die wir eben ausgerechnet haben, n minus j durch n

08:46.560 --> 08:47.700
in Klammern hoch s.

08:49.420 --> 08:52.640
Man sieht also, wie schlagkräftig diese Jordan-Formel ist.

08:53.340 --> 08:57.360
Ich möchte das in einem Spezialfall mal mit Zahlen untermauern.

08:58.140 --> 09:02.020
Der Spezialfall ist n gleich s gleich 37.

09:02.560 --> 09:06.860
Eine auf den ersten Blick krumme Zahl, aber das führt auf etwas, was

09:06.860 --> 09:11.620
im Internet in gewissen Foren als Zwei-Drittel-Gesetz beim Roulette

09:11.620 --> 09:12.740
diskutiert wird.

09:13.420 --> 09:19.660
Man hat beobachtet, dass nach 37 Ausspielungen im Roulette, da gibt es

09:19.660 --> 09:25.780
die Zahlen 0, 1, 2 und so weiter bis 36, und ich deute das als 37

09:25.780 --> 09:32.280
Fächer, dass ungefähr zwei Drittel aller Zahlen aufgetreten sind.

09:32.280 --> 09:38.200
Nun hier sei die Zufallsvariable y die Anzahl der verschiedenen Zahlen

09:38.200 --> 09:40.900
nach 37 Ausspielungen im Roulette.

09:42.920 --> 09:49.060
Folgendes sollte man beachten, dass y ist die Anzahl der besetzten

09:49.060 --> 09:54.920
Fächer und damit ist es n minus Anzahl der freien Fächer, wenn es

09:54.920 --> 09:56.440
insgesamt n Fächer gibt.

09:57.840 --> 10:02.160
Das heißt, diese Beziehung gilt ganz allgemein und wenn ich jetzt die

10:02.160 --> 10:06.520
Wahrscheinlichkeit ausrechnen möchte, dass genau k Fächer besetzt

10:06.520 --> 10:11.280
sind, je mindestens ein Teilchen enthalten, ist das die

10:11.280 --> 10:14.500
Wahrscheinlichkeit, dass n minus x gleich k ist.

10:15.000 --> 10:19.180
Das kann ich umformen, das ist die Wahrscheinlichkeit, dass x gleich n

10:19.180 --> 10:20.160
minus k ist.

10:20.640 --> 10:24.580
Ich muss also nur in die Formel, die wir eben hergeleitet haben, gehen

10:24.580 --> 10:27.740
und dort das k durch n minus k ersetzen.

10:27.740 --> 10:31.080
Ich möchte mal hier ein Stabdiagramm zeigen.

10:32.200 --> 10:36.800
Das heißt, auf der horizontalen Achse wird k aufgetragen, auf der

10:36.800 --> 10:40.940
vertikalen Achse die Wahrscheinlichkeit, dass y gleich k ist und wir

10:40.940 --> 10:45.020
erhalten ein Stabdiagramm der Verteilung der Anzahl der besetzten

10:45.020 --> 10:47.620
Fächer, in diesem Fall des Roulettes.

10:48.440 --> 10:50.220
Das Stabdiagramm sieht so aus.

10:54.000 --> 10:55.780
Das ist das Stabdiagramm.

10:55.780 --> 10:58.700
Man sieht, es ist annähernd symmetrisch.

10:59.500 --> 11:04.520
Der wahrscheinlichste Wert wird angenommen für k gleich 24 und ganz

11:04.520 --> 11:07.880
grob kann man natürlich sagen 37.

11:08.380 --> 11:11.960
Zwei Drittel hiervon sind 24 Zweidrittel.

11:12.460 --> 11:16.780
Das gruppiert sich ganz grob um diesen Wert und deshalb heißt dieses

11:16.780 --> 11:18.440
Gesetz Zweidrittelgesetz.

11:19.300 --> 11:21.140
Folgendes sollte man beachten.

11:22.680 --> 11:28.260
x ist eine Summe von Indikatorvariablen, die Anzahl der freien Fächer,

11:28.400 --> 11:30.460
auch das gilt ganz allgemein.

11:31.080 --> 11:34.660
Wir haben gesehen, die Wahrscheinlichkeit, dass ein ganz bestimmtes

11:34.660 --> 11:39.380
Fach frei ist, ein Spezialfall der Wahrscheinlichkeit, die wir eben

11:39.380 --> 11:46.420
hergeleitet haben, ist n-1 durch n hoch s, denn für jedes Teilchen

11:46.420 --> 11:50.560
sind hier nur n-1 Fächer möglich, das Fach i ist tabu.

11:52.300 --> 11:56.040
Der Erwartungswert von x, wenn x eine Summe ist, ist aber wegen der

11:56.040 --> 12:02.280
Additivität des Erwartungswertes Summe der Erwartungswerte, hier in

12:02.280 --> 12:06.980
dem Fall der Indikatorvariablen und diese Indikatorvariablen,

12:07.360 --> 12:10.260
Erwartungswert eines Indikators ist die Wahrscheinlichkeit des

12:10.260 --> 12:15.200
Ereignisses und deshalb ist der Erwartungswert von x sehr einfach zu

12:15.200 --> 12:15.640
erhalten.

12:15.640 --> 12:20.640
Er ist n mal n-1 durch n hoch s.

12:22.440 --> 12:27.300
Damit erhalten wir aber auch den Erwartungswert von y, denn y ist n

12:27.300 --> 12:33.080
minus x, also ist der Erwartungswert von y n minus Erwartungswert von

12:33.080 --> 12:33.400
x.

12:34.440 --> 12:37.640
Den Erwartungswert von x haben wir eben erhalten.

12:37.780 --> 12:43.980
Man sieht, ich kann n ausklammern und erhalte n mal 1 minus und jetzt

12:43.980 --> 12:48.920
schreibe ich n minus 1 durch n nur als 1 minus 1 durch n hoch s.

12:50.500 --> 12:52.040
Das ist der Erwartungswert von y.

12:52.800 --> 12:57.780
Wenn wir jetzt speziell s gleich n setzen, dann sehen wir der

12:57.780 --> 13:01.460
Erwartungswert von y durch n.

13:01.940 --> 13:06.500
Ich betrachte jetzt den relativen Anteil der besetzten Fächer.

13:08.220 --> 13:12.560
Man sieht in der Gleichung, eine Zeile drüber, habe ich rechts den

13:12.560 --> 13:16.040
Faktor n, der steht jetzt unter dem y.

13:17.420 --> 13:21.420
Der Erwartungswert von y durch n ist 1 durch n mal Erwartungswert von

13:21.420 --> 13:27.860
y und insofern ist dieser Erwartungswert 1 minus 1 minus 1 durch n in

13:27.860 --> 13:28.620
Klammern hoch n.

13:30.260 --> 13:35.980
Aber 1 minus 1 durch n in Klammern hoch n ist eine Zahlenfolge, die

13:35.980 --> 13:40.920
konvergiert für n gegen unendlich und sie konvergiert gegen 1 durch e.

13:41.680 --> 13:46.900
Das bedeutet, dieser Erwartungswert des relativen Anteils der

13:46.900 --> 13:51.820
besetzten Fächer konvergiert für n gegen unendlich gegen 1 minus 1

13:51.820 --> 13:56.040
durch e und das ist ungefähr 0,632.

13:56.980 --> 14:02.300
Das bedeutet, wenn wir viele Fächer haben und genauso viele Teilchen

14:02.300 --> 14:07.060
verteilen, wie Fächer vorhanden sind, so sind auf die Dauer im Mittel

14:07.060 --> 14:07.880
ca.

14:08.080 --> 14:15.520
63,2%, also knapp zwei Drittel aller Fächer mit je mindestens einem

14:15.520 --> 14:16.840
Teilchen besetzt.

