WEBVTT

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Wir können Glas sägen, wir können es schleifen, wir können es bohren,

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wir können es heiß bearbeiten.

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Wir haben verschiedene Glassorten, mit denen wir hier arbeiten.

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Wir arbeiten am Tisch, wir arbeiten an der Drehbank.

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Es wird einfach nie langweilig.

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Mein Name ist Daniela Einhardt und ich arbeite mit meiner Kollegin

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Jasmin Kappler hier am KIT.

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Wir sind Glasapparatebauerinnen und stellen Laborgeräte her,

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Glasgeräte, für die Forschungen der Wissenschaftler her.

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Die WissenschaftlerInnen kommen zu uns mit einem Muster zum Beispiel

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oder mit einer Zeichnung.

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Und dann bauen wir das entweder nach oder es gibt Änderungsvorschläge,

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wenn das Muster eben nicht passt.

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Oder wir arbeiten nach einer Zeichnung, dann besprechen wir das,

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worauf es ankommt, welche Anforderungen das Gerät haben soll, welchen

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Zwecks erfüllt.

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Und dann gehen wir an die Arbeit und stellen das her.

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Ganz ursprünglich war es wirklich ein Chemiker, der aus seiner

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Forschung heraus Glasgeräte entwickelt hat, mit denen er dann arbeiten

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konnte.

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Und genau das wird in einer Forschungseinrichtung wie im KIT gebraucht

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von Anfang an, vom ersten Tag.

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Soweit ich weiß, gab es hier früher in dem Teil acht Glasbläsereien.

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Das waren schon sehr, sehr viele.

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Die Arbeitsverfahren haben sich etwas geändert, also es wird nicht

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mehr ganz so viel mit Glas gearbeitet wie früher, aber es wird immer

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noch benötigt.

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Wir kennen uns ja schon seit der Ausbildung und wir haben nicht die

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ganze Zeit zusammengearbeitet.

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Aber all die Jahre, wo wir jetzt hier zusammenarbeiten, man kennt sich

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natürlich gut.

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Man weiß auch, manche hat ja die Vorlieben oder die Stärken und das

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ergänzt sich wirklich hervorragend bei uns.

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Es ist ja ein thermisches Verfahren, es fließt.

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Das hat schon manchmal irgendwie sowas Magisches und auch was

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Meditatives.

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Und man muss sich schon auf das Material einlassen und wir merken auch

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an manchen Tagen, da läuft es einfach, da ist man so im Flow mit dem

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Glas.

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Und es gibt Tage, wo es halt dann auch mal was kaputt geht und nicht

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so passt.

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Man hat immer eine Rückmeldung, also man sieht auch, ob man was gut

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gemacht hat, ob es passt, ob die Maße stimmen oder eben auch nicht.

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Man sieht immer das Ergebnis seiner Arbeit direkt.

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Das ist schön.

