WEBVTT

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CAIRT ist ein innovatives System, ein abbildendes Infrarotspektrometer.

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Das funktioniert so ähnlich wie eine Infrarotkamera.

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Das heißt, wir können einzelne Strukturen der Atmosphäre sehen, aber

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gleichzeitig sehen wir auch spektrale Signaturen hoch aufgelöst,

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wodurch wir nicht nur die Strukturen, sondern auch die Zusammensetzung

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der Atmosphäre charakterisieren können.

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Das ist einmalig.

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Das gibt uns neue Beobachtungen und wird uns auch neue Möglichkeiten

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für die Wissenschaft geben, diese Prozesse, die wir noch nicht gut

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beschrieben haben in Klimamodellen, besser zu beschreiben.

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Ich beschäftige mich im Moment vor allem mit der Datenauswertung.

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Ich nehme die Daten von GLORIA und versuche, Transportmechanismen mit

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diesen Messdaten zu verstehen, bestimmte Aspekte des asiatischen

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Monsuns und insgesamt ein tieferes Verständnis für die dynamischen

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Prozesse in der Atmosphäre zu bekommen.

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Das CAIRT-Konzept basiert in vielen Punkten auf dem, was wir in den

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letzten Jahren und Jahrzehnten schon fast mit dem GLORIA-Instrument

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vorangebracht haben, gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und

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den Kolleginnen und Kollegen hier am KIT.

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Darüber hinaus haben wir jetzt ein sehr starkes Team in den letzten

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Jahren aufgebaut.

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Kolleginnen und Kollegen aus Spanien, aus Italien, aus Belgien, aus

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Frankreich, Großbritannien, aus den Niederlanden, aus Finnland und

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auch aus Kanada.

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Wir brauchen Satelliten, weil sie uns einen ganzen Blick über den

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Globus ermöglichen, um unsere aktuellen Messungen vergleichen zu

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können.

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Das kann in größerem Maßstab kein Institut alleine schaffen.

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Dieses Wissen über die Atmosphäre, das Wissen um Instrumente ist über

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die ganze Welt verstreut und wir müssen es schaffen, diese

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verschiedenen Erkenntnisse zusammenzubringen und auch auf unsere

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Erkenntnisse anzuwenden.

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Wir sind mit unserem Vorschlag für CAIRT an ESA herangetreten.

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Das ist dann ausgewählt worden als ein Konzept, was weiter verfolgt

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werden soll, mit dem Wunsch, dass letztendlich auf einen der ersten

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Explorer -Instrumente zu installieren.

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Und da gemeinsam daran zu arbeiten, ist etwas, was auch viel Freude

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macht, ja.