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Risiko Elektroauto - Stromnetz am Limit? - ein Film von Manfred Kessler in "Doku | planet e" auf ZDF vom 10.09.2017, darin Interview mit Patrick Jochem, Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP)

Diese Audio- bzw. Video-Datei ist urheberrechtlich geschützt. Der Zugriff ist nur über Rechner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erlaubt.

Autor

Manfred Kessler

Interviewter

Patrick Jochem

Beteiligtes Institut

Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP)

Genre

Beiträge rund ums KIT

Beschreibung

Im Vergleich zu den rund 45 Millionen konventionellen Fahrzeugen, die in Deutschland gemeldet sind, liegen die Zahlen von zugelassenen Elektroautos derzeit bei gut 45.000. Doch das könnte sich schnell ändern. Die Automobilhersteller haben angekündigt, beim Elektroauto im großen Stil einzusteigen. Bis 2025 möchte Daimler zwischen zehn und 25 Prozent der Produktion auf Elektrofahrzeuge umgestellt haben. VW plant, ab diesem Zeitpunkt eine Million Elektroautos pro Jahr zu verkaufen. Die Autohersteller machen das auch, um den ab 2021 von der EU vorgegebenen Ausstoß von 95 g CO2/km für ihre gesamte Modellflotte einzuhalten. Kommt das alles so, wären schon in zehn Jahren einige Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen.
Stromnetze in Wohngebieten

Alle diese Fahrzeuge brauchen Strom, um ihre Batterien aufzuladen. Wenn viele E-Fahrzeuge gleichzeitig laden wollen, entstehen erhebliche Probleme für das Stromnetz, vor allem in Städten und Wohngebieten, weil unsere Stromnetze oft noch aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen. Kaum geeignet, massenhaft und gleichzeitig hohe Strommengen an Individualverbraucher zu verteilen.

Zwar hat das Bundesverkehrsministerium für den Ausbau der Ladenetze 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Aber Experten erwarten, dass für die zukünftige Elektromobilität deutschlandweit mindestens 70 000 normale Ladestationen und 7000 Schnelllader gebraucht werden. Die 300 Millionen Euro aus dem Dobrindt-Ministerium werden da nicht ausreichen. Offen ist, wer für den Ausbau der fehlenden E-Infrastruktur zur Kasse gebeten wird.

Schließlich fragen Fachleute, ob man überhaupt alle 45 Millionen Benziner- oder Dieselfahrzeuge durch Elektroautos ersetzen soll. Manche Verkehrswissenschaftler plädieren – nicht nur der fehlenden Strom-Infrastruktur wegen - dafür, die Anzahl der Autos radikal zu reduzieren.

"planet e."-zeigt unter anderem am Beispiel von Stuttgart, was zukünftig auf das Stromnetz einer Stadt zukommen könnte. Außerdem blicken wir nach Oslo, der Stadt mit den meisten Elektroautos weltweit. Dort kann man schon heute Lösungsansätze es für den Aufbau einer umfangreichen E-Infrastruktur beobachten.

Laufzeit (hh:mm:ss)

00:28:38

Publiziert am

12.09.2017

Fachgebiet

Energietechnik

Lizenz

KITopen-Lizenz

Auflösung 1280 x 720 Pixel
Seitenverhältnis 16:9
Audiobitrate 127969 bps
Audio Kanäle 2
Audio Codec aac
Audio Abtastrate 48000 Hz
Gesamtbitrate 934010 kbps
Farbraum yuv420p
Container mov,mp4,m4a,3gp,3g2,mj2
Medientyp video/mp4
Dauer 1718 s
Dateiname DIVA-2017-506_hd.mp4
Dateigröße 4.096 byte
Bildwiederholfrequenz 25
Videobitrate 799969 kbps
Video Codec h264

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