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„Mit Nanomedizin gegen eine Geisel der Menschheit“ – Am Karlsruher Institut für Technologie gelang die Patentierung einer neuen Tuberkulose-Therapie. - Campus-Report am 25.07.2023

Autor

Stefan Fuchs

Interviewter

Claus Feldmann

Beteiligtes Institut

Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK)
Institut für Anorganische Chemie (AOC)

Genre

Beiträge rund ums KIT

Beschreibung

Was die Zahl der Opfer betrifft steht die Tuberkulose unter den Infektionskrankheiten an zweiter Stelle. Nach Covid-19 verursacht sie weltweit die meisten Todesfälle. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Zahl der Neuinfektionen auf 12 Millionen, jedes Jahr sterben 1,5 Millionen Menschen daran. Es ist eine heimtückische Krankheit hochinfektiös mit langen Inkubationszeiten. So kann es Jahre dauern, bevor die Ansteckung entdeckt wird. In Deutschland galt die Tuberkulose als besiegt, inzwischen aber mehren sich auch hier die Fälle. Erschwerend kommt hinzu, dass sich immer häufiger die gängige Behandlung mit hochdosierten Antibiotika als wirkungslos erweist. In Kooperation mit dem Leibniz-Lungenzentrum in Borstel wurde deshalb am Karlsruher Institut für Technologie ein nanomedizinisches Therapieverfahren perfektioniert, das neu entwickelte Antibiotika zielgenau zu den Infektionsherden in der Lunge bringt.

Schlagwörter

Tuberkulose, Nanomedizin, Antibiotika, Antibiotika-Reistenzen, Nanopartikel-Synthese, Krebsttherapie, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Präzisionsmedizin

Laufzeit (hh:mm:ss)

00:08:33

Serie

Campus-Report

Publiziert am

26.07.2023

Fachgebiet

Medizin

Lizenz

Creative Commons Namensnennung 4.0 International

Audiobitrate 128000 bps
Audio Kanäle 1
Audio Codec mp3
Audio Abtastrate 44100 Hz
Gesamtbitrate 128008 bps
Container mp3
Dauer 513.384490 s
Dateiname DIVA-2023-176_mp3.mp3
Dateigröße 8.214.727 byte

Mediathek-URL

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